Lebenslauf
Persönliche Daten
| Geburtsdatum | 08. 03. 1975 |
| Geburtsort | Leoben |
| Staatsbürgerschaft | österreichisch |
Schulische Ausbildung
| 1981 - 1985 | Volksschule in Leoben |
| 1985 - 1993 | Bundesgymnasium Leoben |
| Juni 1993 | Matura mit Auszeichnung |
Universitätsstudien
| 1993 - 2000 | Diplomstudium der Soziologie und der Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz |
| Juli 2000 | Sponsion zum Magister rerum socialium oeconomicarumque, (mit Auszeichnung in Geschichte) |
| 2000-2004 | Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz |
| Februar 2004 | Abschluss des Doktoratsstudiums mit Auszeichnung und Promotion zum Doctor rerum socialium oeconomicarumque |
Wissenschaftliche Tätigkeiten
| 1997-1998 | Tutor am Institut für Soziologie der Karl- Franzens- Universität Graz, Abteilung für gesamtgesellschaftliche Analysen und empirische Sozialforschung |
| 1998-2000 | Arbeit an der Diplomarbeit mit dem Titel „Irre in Gesellschaft. Eine Sozialgeschichte der psychisch Kranken in der Frühen Neuzeit“. Die Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet |
| 2000-2004 | Zuerst halb-, dann ganztägige Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spezialforschungsbereich „Moderne – Wien und Zentraleuropa um 1900“ an der Universität Graz, Projektteil Soziologie (Leitung: o. Univ. Prof. Dr. Karl Acham). |
| 2000-2004 | Zugleich Arbeit an der Dissertation mit dem Titel: „Soziologie und Sozialgeschichte der psychisch Kranken in der neuzeitlichen Steiermark“. Die Promotionsschrift wurde von beiden Begutachtern mit „sehr gut“ bewertet“ und mit dem Alpen-Adria-Wissenschaftspreis 2004 der Universität Graz ausgezeichnet. Die Dissertation – deren Hauptteil widmet sich dem Orden der Barmherzigen Brüder, insbesondere dessen Krankenhaus in Graz im 17. und 18. Jahrhundert – wurde auch zur Grundlage zweier Buchveröffentlichungen: „Vom Hospital zum Krankenhaus“ (2005) und „Arme, Kranke, Verrückte“ (2007), die von mehreren ausgewiesenen Experten anerkennend rezensiert wurden. |
| 2005-2006 | Arbeit als Freiberuflicher Soziologe; Durchführung der sozialwissenschaftlichen Studie „Suizide in der Steiermark 1995-2004. Eine quantitative Untersuchung zu den biopsychosozialen Faktoren der im Österreich-Vergleich erhöhten Suizidraten des Landes Steiermark“ im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nunmehr ebenfalls in monographischer Form vor, unter dem Titel „Sozialstruktur und Suizid in Österreich“. |
| seit März 2006 | Projektleiter des FWF-finanzierten Forschungsprojekts „Karitative religiöse Orden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa“ am Institut für Soziologie der Universität Graz (reguläre Projektlaufzeit bis Ende Februar 2008). Im Sommersemester 2006 zugleich Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturinstitut in Rom. Arbeit am Forschungsprojekt und Vorbereitung von Publikationen. |
| 2008 | Habilitation an der Universität Graz, Verleihung der Lehrbefugnis als Privatdozent für das Fach "Soziologie" im Juli 2008 |
| 2008-2009 | Mitarbeit im EU-geförderten Interreg-IV-Forschungsvorhaben "Psychatrische Landschaften" an der Universität Innsbruck zur Konzeption eines Lern-, Dokumentations- und Forschungsortess am Psychiatrischen Krankenhaus Hall in Tirol. |
| seit November 2008 | Projektleiter des FWF-finanzierten Forschungsprojektes "Karitative katholische Orden in Mitteleuropa 1605-1783" am Centrum für Sozialforschung der Universität Graz. |
| seit April 2009 | Mitwirkung im FWF-geförderten Forschungsprojekt "First Demographic Transition in Austria 1869 to 1937" |
