Lebenslauf

 

Persönliche Daten

Geburtsdatum 08. 03. 1975
Geburtsort Leoben, Österreich
Staatsbürgerschaft österreichisch
Familienstand verheiratet
mit Dr. Elisabeth Watzka-Pauli,
Tochter Leonora, geb. 2013
Privatadresse Oed 48c
8311 Markt Hartmannsdorf
Email carlos.watzka@uni-graz.at


Schulische Ausbildung

1981 - 1985 Volksschule in Leoben
1985 - 1993 Bundesgymnasium Leoben
Juni 1993 Matura mit Auszeichnung


Universitätsstudien

1993 - 2000 Diplomstudium der Soziologie und der Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz
Juli 2000 Sponsion zum Magister rerum socialium oeconomicarumque,
(mit Auszeichnung in Geschichte)
2000-2004 Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz
Februar 2004 Abschluss des Doktoratsstudiums mit Auszeichnung, Promotion zum Doctor rerum socialium oeconomicarumque

 

Fremdsprachenkenntnisse

Latein; Englisch und Italienisch fließend in Wort und Schrift, in Französisch und Spanisch ausreichende Kenntnisse zur wissenschaftlichen Lektüre.

EDV-Kenntnisse

– Allgemein: MS Office (Word, Excel, Access, Power Point, Outlook)
– Spezifisch: profunde Kenntnisse in SPSS, Excel, MaxQDA u.a.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

1997-1998 Tutor am Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz, Abteilung für gesamtgesellschaftliche Analysen und empirische Sozialforschung (o. Univ. Prof. Dr. Max Haller)
1998-2000 Arbeit an der Diplomarbeit mit dem Titel „Irre in Gesellschaft. Eine Sozialgeschichte der psychisch Kranken in der Frühen Neuzeit“. (Betreuung: Univ. Prof. Dr. Paul W. Roth). Die Arbeit wurde mit „sehr gut“ beurteilt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet
2000-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spezialforschungsbereich „Moderne – Wien und Zentraleuropa um 1900“ an der Universität Graz, Projektteil Soziologie (Leitung: o. Univ. Prof. Dr. Karl Acham) Arbeit an der Dissertation: „Soziologie und Sozialgeschichte der psychisch Kranken in der neuzeitlichen Steiermark“. Die Promotionsschrift wurde von beiden Begutachtern, Univ. Prof. Dr. Karl Acham und Univ. Prof. Dr. Helmut Kuzmics, mit „sehr gut“ bewertet“ sowie mit dem Alpen-Adria-Wissenschaftspreis 2004 ausgezeichnet. Sie wurde auch zur Grundlage zweier Buchveröffentlichungen: „Vom Hospital zum Krankenhaus“ (2005) sowie „Arme, Kranke, Verrückte“ (2007)
2005-2006 Arbeit als freiberuflicher Sozialwissenschafter. Insbesondere Durchführung der Studie „Suizide in der Steiermark 1995-2004“ im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen unter dem Titel „Sozialstruktur und Suizid in Österreich“ (2008) ebenfalls als Monographie vor. 
2005-2006 Arbeit als Freiberuflicher Soziologe; Durchführung der sozialwissenschaftlichen Studie „Suizide in der Steiermark 1995-2004. Eine quantitative Untersuchung zu den biopsychosozialen Faktoren der im Österreich-Vergleich erhöhten Suizidraten des Landes Steiermark“ im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nunmehr ebenfalls in monographischer Form vor, unter dem Titel „Sozialstruktur und Suizid in Österreich“.
2006-2008 Projektleiter des vom österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanzierten, interdisziplinär (historisch-soziologisch) ausgerichteten Forschungsprojekts „Karitative religiöse Orden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa“ am Institut für Soziologie der Universität Graz (zwei Mitarbeiter/innen).
Im Sommersemester 2006 zugleich Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturinstitut in Rom: Forschungen zum Süd-Nord-Wissenstransfer in den Bereichen Medizin und Organisation durch den Hospitalorden des Hl. Johannes von Gott im 17. und 18. Jahrhundert.
2008-2011 Projektleiter des FWF-finanzierten Forschungsprojekts „Karitative katholische Orden in Mitteleuropa 1605-1783“ am neu gegründeten Centrum für Sozialforschung der Universität Graz (2 Mitarbeiter/innen).
2008-2009 Nebenberufliche Mitwirkung im EU-geförderten Forschungsvorhaben „Psychiatrische Landschaften“ am Institut für Geschichte und Ethnologie der Universität Innsbruck (Gesamtleitung ao. Univ. Prof. Dr. Elisabeth Dietrich-Daum).
2008-2011 Nebenberufliche Mitwirkung am FWF-geförderten, interdisziplinären Forschungsprojekt „First Demographic transition in Austria 1869 to 1937“ (Gesamtleitung: ao. Univ. Prof. Dr. Peter Teibenbacher).
2008 Habilitation an der Universität Graz mit der Monographie „Sozialstruktur und Suizid in Österreich“, Ernennung zum Privatdozenten und Verleihung der Lehrbefugnis für das Fach „Soziologie“. Die Habilitationsschrift wurde noch im selben Jahr im „VS Verlag für Sozialwissenschaften“ publiziert.
2008 Verleihung des mit € 10.900.- dotierten Erzherzog Johann-Forschungspreises des Landes Steiermark für die Publikation „Sozialstruktur und Suizid in Österreich“.
Seit 2008 Lehrtätigkeit als Privatdozent am Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz sowie als Lektor an der FH Joanneum, Studiengänge Soziale Arbeit sowie Bank- und Versicherungswesen.
Seit 2008 Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift „Virus – Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin“ (gegründet 1996).
2009-2013 Professor für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Universität Eichstätt-Ingolstadt (Vertretungsstelle; Vertrag mehrmals erneuert.) Lehrtätigkeit in den Bereichen sozialwissenschaftliche Methoden (quantitativ u. qualitativ), Sozialstruktur, soziale Ungleichheit und sozialer Wandel, Soziologie der Devianz, Bildungs- und Wissenssoziologie, Historische Soziologie
2009-2014 Präsident des Vereins für Sozialgeschichte der Medizin (Vereinssitz Wien). Vereinstätigkeiten: interregionale und internationale Vernetzung der medizinhistorisch Forschenden, Organisation von Tagungen; Unterstützung von Forschungsvorhaben, Sicherung relevanter Quellen und Sammlungsobjekte, Aktivitäten zur Wissenschaftsvermittlung; derzeit etwas mehr als 100 Mitglieder; seit Juni 2014 Vizepräsident
2010 Verleihung des Kardinal-Innitzer-Förderungspreises für den Bereich Sozialwissenschaften
2011-2013 Folgestudie zur Untersuchung der sozialen Bedingungen von Suizid in Österreich im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung. Die Studie erschien 2015 in monographischer Form.
2012 Listenplatzierung im Berufungsverfahren für den Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung an der KU Eichstätt-Ingolstadt
Seit 2012 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zur Umsetzung des Suizidpräventionsplans (SUPRA) beim Bundesministerium für Gesundheit
Seit 2013 Gutachter des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die Beurteilung sozialwissenschaftlicher Forschungsanträge bei Ausschreibungsverfahren
Seit 2014 Leitung des außeruniversitären Forschungsinstituts „Trinum – Institut für biopsychosoziale Humanforschung“ mit dem Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung mit Sitz in Markt Hartmannsdorf, Österreich
2014 Lektor an der Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte, im Bereich Medizin- und Gesundheitsgeschichte, sowie an der Karl-Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, im Bereich Medizin- und Gesundheitssoziologie
2014-2016 Mitwirkung als Projektverantwortlicher für Steiermark an der großangelegten Studie SEYLA – Saving and empowering young lives in Austria in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Haring (Hall in Tirol), Prof. Dr. Nestor Kapusta (MedUni Wien) u.a.
2015-2016 Mitwirkung im FWF-finanzierten Forschungsprojekt „Infectious Diseases and Public Health in Southeastern Europe” an der Universität Graz gemeinsam mit Christian Promitzer u.a.
2016-2017 Forschungsstipendiat der Robert Bosch Gesellschaft für Medizinische Forschung (Institut für Geschichte der Medizin, Stuttgart), zum Thema: „Gefährliche und/oder heilsame Gefühle. Die Bedeutung diätetischer Affekt-Konzepte in Praktiken der ‚geistlichen Medizin‘ in den frühneu-zeitlichen Gesellschaften des süddeutsch-österreichischen Raumes“

Juli 2017 Carlos Watzka